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Sei ein Original – Kopien gibt es genug

Sich selbst sein und damit glänzen.

Stell dir vor, du trittst vor die Liebe deines Lebens, was würde geschehen, wenn diese nach 5 Jahren herausfinden würde, dass du dich für jemand anderes ausgegeben hast, als du wirklich bist?

Als Mensch in der heutigen Zeit wird einem immer mehr das Verständnis zum Individuum genommen. In der Werbung wird erzählt, dass genau dieses Ding dich einzigartig macht. Und falls du darauf ansprichst, wirst du dir jenes Ding auch leisten. Mit dem Gedanken im Kopf, dass du dadurch einzigartig bist. Doch geschieht dies wohl auch X-Tausenden weiteren Personen und somit bist du wieder 1 unter Tausenden und wieder einen Schritt von dir selbst entfernt.

Dies geschieht Tag für Tag und ja auch ich falle darauf herein. Für eine Wandlung und Erkennung seiner selbst benötigt es viel Ausdauer.

Die Momente zu geniessen und diesen Genuss auszuweiten auf den Alltag. Zu erkennen, dass es nicht wichtig ist, allem hinterher zu eifern und dabei an sich selbst vorbeizurennen. Dies ist die Schwierigkeit.

Die Frage „Was macht dich glücklich?“ nicht mit einem Satz aus dem Täglichen zu beantworten, sondern mehr mit einer Reflexion seiner selbst. Sich die Zeit zu nehmen und diese Reflexion auch durch zu früheren. Dabei zu erkennen, dass man nicht als Original gelebt hat und einem dieser Zustand langsam zerfrisst. Damit klarzukommen und schlussendlich die Frage mit einer ehrlichen Aussage zu beantworten.

Hohe Kunst.

Als Original eckt man an, glänzt man für sich, ist man nie in der Verantwortung, sich zu rechtfertigen denn du hast alles als dich gemacht und nicht als jemanden anderes.

Wie denkst du über dich und dein Umfeld?

Vergleiche diese Aussagen nun mit deinem Umfeld. Überlege – Wer in deinem engen Kreis ist ein Original. Und was macht es aus, dass du zu dieser Entscheidung kommst?

Kannst du diese Frage beantworten? Oder umgibst du dich mit Kopien deiner selbst, um die kleinste Anstrengung in deinem Leben zu haben?

Durch deine eigene Definition eines Originals kommst du dir selbst schon wieder ein Schritt näher. Die eigene Definition ist der Schlüssel zu dir selbst. Die Reflexion deines Ichs bringt dir die Erkenntnis, was du selbst bist und was du von einem externen Individuum angenommen hast. Es ist nicht schlecht, etwas von einem Externen zu übernehmen. Dies hast du ja schon als kleines Kind gemacht. Dies wirst du auch in Zukunft wieder machen. Nur so wirst du dich entwickeln. Bei diesem Punkt ist es wichtig, nicht alles nur zu kopieren, sondern das Übernommene für dich zu verbessern oder wenigstens so anzupassen das es von dir kommt und nicht in einer Wiederholung endet. Dich damit auseinandersetzt. Es zu deiner Art zu machen. So wird es Teil von dir und schliesslich zu deinem Original.

Stell dich gegen eine Homogenisierung, nimm es auf dich für deine Überzeugung aufzustehen. Höre nie auf zu fragen, wenn dir die Antwort nicht genug ist. Bleibe nicht untätig, wenn du Unrecht entgegentrittst.

Kopiere, um zu lernen, verharre nicht als Kopie. Bleibe ein Original.

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