Gemeinsam statt einsam

Herzbild von Amina

Liebe Mitmenschen

Was ist bloss mit der heutigen Zeit geschehen?

Wieso treiben Unstimmigkeiten einen Keil in eine Gemeinschaft?

Wäre es nicht angebrachter sich nicht missionarisch zu bewegen und die Einstellungen aller zu akzeptieren?

Fakt ist -> Die heutige Technologie mit KI/AI erlaubt es Maschinen zu bestimmen, mit was der Geist gefüttert wird. Und durch eine negative Fütterung programmiert sich unser Denken und Handeln in genau diese Richtung. Dasselbe gilt auch für das Positive. So funktionieren im Übrigen auch Suchmaschinen und Sozialmedia Kanäle. Je mehr ich von etwas lese umso mehr wird mir davon angezeigt. Sprich wenn ich alles im World Wide Web nachschaue, werde ich auch mit diesen gesuchten und konsumierten Anfragen abgespiesen. Eine rationale Meinungsbildung ist dadurch nur schwer möglich.

Doch zurück zu meinen Eingangs gestellten Fragen.

Was ist bloss mit der heutigen Zeit geschehen?

Aus meiner Sicht, eine Überflutung von Informationen. Zu jeder Zeit, mit jeder gewünschten Information und dazu noch Vorschlägen was mir noch gefallen könnte. Durch diese Überflutung wird es immer schwerer dem zu folgen, was in einem lebt. Den Wissenshunger zu stillen, welcher einem antrieb nach Antworten zu suchen. Zusätzlich noch den gegebenen Antworten Glauben zu schenken. Und dies bringt mich zur nächsten Frage.

Wieso treiben Unstimmigkeiten einen Keil in eine Gemeinschaft?

Unstimmigkeiten durch Neid, Neid erzeugt Hass, Hass erzeugt Angst und somit sind wir beim Thema. Eine funktionierende Gemeinschaft agiert meist ohne Neid. Miteinander, füreinander, gemeinsam.

Wenn jedoch ein Prozentsatz einer Gemeinschaft unzufrieden ist, greift dieser Prozentsatz zu drastischen Massnahmen um sich Gehör zu verschaffen. Ganz im Sinne von:

Um eine Gesellschaft einfacher Lenken zu können, ist es von Vorteil diese zu Spalten und dadurch die Gesellschaft die Arbeit übernehmen zu lassen.

Heutzutage ist es sehr simpel dies zu erreichen. Ich kaufe oder besorge mir im Internet (Legal oder nicht) Datensätze von Menschen. Diese werte ich aus, nehme die Informationen, die ich daraus bekommen habe und beeinflusse den Prozentsatz, den ich glaube am besten im Griff zu haben. (Interessante/erschreckende Möglichkeit)

Es geht auch schon im kleineren Format. Ohne Internet. Ich nehme eine Kindergarten Gruppe. Bis auf ein paar wenige Kinder bekommen die Kinder einen Apfel. Die kleine Gruppe bekommt hartes Brot. Nun entwickelt sich in der kleinen Gruppe Neid. In der grösseren Gruppe entstehen Fragen. Anstatt nun zusammenzuhalten und das Brot und die Äpfel innerhalb der Gruppen zu teilen, Spalten sich die Gruppen immer mehr. In dieser Situation könnten wir als Erwachsene einschreiten und den Kindern den Sachverhalt erklären.

Wir könnten auch das Ganze forcieren und die Gruppen in die eine oder andere Richtung bewegen.
(Teaser von die Welle)

Und da komme ich auf die Letzte Frage zu sprechen.

Wäre es nicht angebrachter sich nicht missionarisch zu bewegen und die Einstellungen aller zu akzeptieren?

Akzeptanz und Empathie den anderen Gegenüber. Sich mit dem anderen Menschen zu beschäftigen. Mit dem Menschen zu sprechen. Sich durch die Gespräche mit unterschiedlichen Ansichten beflügeln zu lassen und Lösungen dadurch zu generieren. Keine Kompromisse, sondern neue Ideen. Dies Fehlt.

Jeder pflanzt in seinem Garten die Ernte für den Winter. Und wehe der Nachbar hat die grösseren Karotten. Da es jedoch derselbe Boden ist, in dem alles wächst, wäre es doch sinnvoller, sich zusammen zu setzen und sich die beste Lösung für den Boden und somit die grössere Ernte für beide zu erzeugen. Da kommt die Akzeptanz ins Spiel. Zu akzeptieren, dass es mehr als seinen eigenen Garten gibt. Zu akzeptieren das es nicht nur ein Ja oder Nein gibt. Sich mit dem Gegenüber auseinander zu setzen und mit Empathie in die andere Lage zu versetzen. Dann gemeinsam zu grösserem zu gedeihen. Im Einklang mit den vorhandenen Ressourcen, ohne etwas auszubeuten.

Ist nicht dies das substanzielle Ziel, das wir alle anstreben sollten?

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